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Historische Maltechniken

 

Historische Maltechnik

Schön das Sie meine Seite gefunden haben. Ich möchte Ihnen hier einen kleinen Überblick über die Historische Maltechniken des Malerhandwerkes vermitteln.



Historische Maltechniken - Wandschablone



Mein spezielles Interesse gilt den Techniken und deren Ausführung des 19. Jahrhunderts wie z.B. der Holzmalerei, der Marmormalerei sowie der Grauplastik die zu dieser Zeit in höchster Perfektion von Dekorationsmalern ausgeführt wurden.


Der Begriff Dekorationsmaler wurde geprägt um deutlich zu machen das auch Malerhandwerker höchst anspruchsvolle künstlerische Arbeiten ausführen können.

Zu den historischen Techniken des Malers zählen z.B. die Wickeltechnik, Damast, Kleistertechniken, Kreideschnitt, Lackschnitt, Stempeln, Linieren, Spritztechnik, Modlertechnik (modeln), die verschiedensten Pinseltechniken und Spachteltechniken, Grauplastik (Grisaile, Schattenmalerei oder Architekturmalerei), die Brandtechnik, das patinieren (Patina), Lacktechniken wie Kammzug, Eintropftechnik, Reißlack und Strichlack, die Holzmalerei (Holzimitation maserieren oder lasieren), Intarsienmalerei, Marmormalerei (Marmorimitation), Materialimitationen wie z.B. für Schildpatt, Schablonenmalerei (schablonieren oder patronieren), Ornamentmalerei, Freskomalerei, Sgraffitotechnik (Kratzputztechnik) und auch das bronzieren, versilbern und vergolden (Ölvergoldung, Polimentvergoldung, Hinterglasvergoldung, Glasschildern) und der Stuckmarmor.




Arbeiten eines Malermeisters - aus den Jahren 1908, 1926 und 1908 - auf Papier mit Glutinleim (Knochenleim)

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Historische Maltechniken - Malerhandwerk

Ein wichtiger Bestandteil bei der Ausführung der jeweiligen Techniken sind die Bindemittel und Pigmente. Die richtige Zusammensetzung der Werkstoffe zeichnen sich in der Anwendung, Haltbarkeit aber auch Mattheit, Brillanz oder Transparenz aus, die den alten Techniken ihren einzigartigen Charakter geben. So wurde z.B. der Knochenleim wegen seiner besonderen Zugfähigkeit zum Linieren oder Schablonieren bevorzugt oder das Pigment Kasslerbraun wegen seiner besondern Transparenz für die Holzmalerei.

Als Bindemittel kamen unter anderen Kalk, Glutinleime (tierische Leime, Hautleim, Knochenleim), Kasein (Milch oder Topfen), Ei, Tierblut, trocknende Öle wie Leinöl oder Mohnöl, Wasserglas, Wachs, Kopale und Harze (Dammarharz, Gummi Arabicum) zur Anwendung.

Als Werkzeug wurden einfachste Utensilien wie z. B. Jute oder Federn bis hin zu Spezialwerkzeugen wie Porenwalzen oder ausgeklügelte Linierapparate verwendet





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Auf meiner Seite http://www.Dekorationsmalerei.at finden Sie weiterführende Informationen über die Graumalerei bzw. Grisaille.

Externer Link auf http://www.dekorationsmalerei.at/



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